Mobile kommunikation

Kommunikation ist zunehmend mobil geworden und längst nicht mehr an den stationären PC oder das Festnetztelefon gebunden.

was ist mobile kommunikation?

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter und mehr als nur ein Telefon. Immer mehr Menschen nutzen es als mobilen Taschencomputer. Und dieser hat unser Kommunikationsverhalten in den letzten Jahren massiv verändert: Kommunikation ist zunehmend mobil geworden und längst nicht mehr an den stationären PC oder das Festnetztelefon gebunden.

Via Smartphone sind Menschen in allen Lebenslagen an jedem Ort und zu jeder Zeit miteinander vernetzt. Telefonieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu bleiben. Über verschiedenste Kommunikations- und Social-Media-Apps tauscht man sich im Nachrichtenstream oder im Chat zeitversetzt aus, verschickt Bilder, Text- und Sprachnachrichten, Videobotschaften oder E-Mails. Mobile Kommunikation ist facettenreich. Und sie spielt nicht nur im Privaten, sondern auch im Unternehmensalltag eine immer größere Rolle.

Vorteile der mobilen Kommunikation in Unternehmen

Mobile Kommunikationsmethoden bieten insbesondere Mitarbeitern im Gesundheitswesen und der Hotellerie entscheidende Mehrwerte. Viele arbeiten nicht an einem festen Arbeitsplatz und bewegen sich im Unternehmen. Zwar verfügen sie über ein hauseigenes Festnetztelefon. Aber nicht immer ist es möglich, ein Telefonat anzunehmen.

Besteht später Zeit für einen Rückruf, ist der Kollege vielleicht nicht mehr erreichbar. So verzögert sich die Übermittlung wichtiger Nachrichten. Manche Mitarbeiter weichen auf Papier aus und hinterlassen Nachrichten auf Post-it‘s. Machen sich die Papierchen allerdings selbstständig, gehen die Informationen unter oder gelangen schlimmstenfalls sogar in die falschen Hände.

Moderne Instrumente der mobilen Kommunikation wie Kommunikations-Apps bieten hier erhebliche Vorteile. Sie tragen dem mobilen Arbeitsstil der Mitarbeitenden im Gesundheitswesen und der Hotellerie Rechnung und vernetzen sie miteinander. Mit ihnen ist es ein Leichtes, den Informationsfluss im ganzen Unternehmen und einzelnen Teams aufrecht zu erhalten:

  • Die Unternehmensleitung kommuniziert im allgemeinen Nachrichtenstream mit allen Mitarbeitern zeitgleich.
  • Somit erhält jeder zuverlässig die Informationen, die für alle Mitarbeiter relevant sind.
  • Mitarbeiter fühlen sich eingebunden und können Ideen äußern, das stiftet Sinn und erhöht die Bindung.
  • Mitarbeiter kommunizieren im sicheren Chatraum teamintern oder mit bestimmten Kollegen.
  • Informationen geraten so nicht in falsche Hände.
  • Die Möglichkeit zur zeitversetzten Kommunikation gewährleistet, dass sich der Empfänger in bestimmten Situationen voll auf seine Arbeit konzentrieren kann.
  • Er antwortet dann, wenn es ihm möglich ist und er den Kopf dafür frei hat.
  • Informationen können als Bild, als Text, als Sprachnachricht oder als Video geteilt werden. Das erhöht die Vielfalt in der Kommunikation.
  • Informationen erreichen jeden Mitarbeiter zuverlässig - unabhängig davon, ob er sich gerade an einem stationären Arbeitsplatz befindet oder nicht.
  • Themen können tagesaktuell geteilt werden.
  • Durch die Abschaffung von Printinformationen können Kosten gesenkt werden.
  • Mitarbeiter können selbst aktiv Wissen teilen, das fördert den internen Wissensfluss.

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Krankenschwester und Ärzte mit smartphones

MOBILE KOMMUNIKATION: STATUS QUO

In Unternehmen aller Branchen kommt die mobile Kommunikation erst langsam an. Das gilt auch für das Gesundheitswesen und die Hotellerie. Laut einer https://aixvox.com/smart-mobile-safe-mobile-risiken-und-chancen-des-mobile-business/stellen zwar 81 Prozent aller Unternehmen ihren Mitarbeitern Mobilgeräte zur Verfügung. Am häufigsten Smartphones. Alternativ erlauben 63 Prozent aller Unternehmen ihren Mitarbeitern, ihre eigenen Mobilgeräte mitzubringen und beruflich zu nutzen. Doch flächendeckend werden mobile Geräte in Unternehmen noch nicht genutzt. Das steht einer einheitlichen mobilen Kommunikation im betrieblichen Umfeld entgegen.

Woran es außerdem fehlt: Sicheren internen Kommunikationstools wie Mitarbeiter-Apps mit Nachrichtenstream und Chatfunktion. Viele Anwender behelfen sich in Gesundheitswesen und Hotellerie deshalb anderweitig und verschicken berufliche Daten über private Messenger-Systeme. Doch das ist nicht immer datenschutzkonform.

Eine Studie des National Health Service (NHS) brachte zutage: Die Mehrzahl der Ärzte (71,6 Prozent) und auch ein Drittel der befragten Krankenschwestern äußert den Wunsch nach einem Tool für die mobile Kommunikation, das einen sicheren Austausch von Patientendaten unter Kollegen erlaubt.

In der Hotellerie ist das kaum anders. Zwar arbeitet das Gastgewerbe an seiner Digitalisierung

In der Hotellerie ist das kaum anders. Zwar arbeitet das Gastgewerbe an seiner Digitalisierung. Das ist eines der Ergebnisse der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom, für die rund 2.000 Unternehmen befragt wurden. Noch liegen Gastronomie und Hotellerie im Branchenvergleich aber unter dem Gesamtdurchschnitt – auch was die mobile Kommunikation angeht.

Das birgt Risiken. Unternehmen, die tolerieren, dass sich Mitarbeiter mangels digitaler Kommunikationswerkzeuge für das betriebliche Umfeld über ungesicherte Tools austauschen, riskieren empfindliche Strafen. Die Datenschutz-Grundverordnung sieht bei Zuwiderhandlungen Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder bis vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens vor. Und gerade in Branchen wie dem Gesundheitswesen und der Hotellerie dürfte der Gesetzgeber äußerst kritisch mit Verstößen umgehen. Schließlich hantieren beide Branchen vorwiegend mit sensiblen personenbezogenen Daten.

62,2% sehen im sicheren Unternehmens-Chat und Nachrichtenstream das größte Potenzial bei der mobilen Kommunikation

Mobile Kommunikation in der Zukunft

Die mobile Kommunikation ist alles andere als eine Eintagsfliege. Im Gegenteil. In Zukunft findet der Austausch noch intensiver voll vernetzt statt. Laut einer Umfrage von Bitkom nutzen mittlerweile 78 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Mobile Lösungen bieten der Studie zufolge auch eine ideale Möglichkeit, um Mitarbeiter im Unternehmen zielgruppengerecht anzusprechen.

Insbesondere Mitarbeiter-Apps fördern die Kommunikation zwischen Mitarbeitern. Das fand die SCM – School for Communication and Management und MPM Corporate Communication Solutions in der Studie „Interne Kommunikation goes mobile“ heraus. 62,2 Prozent der Befragten sehen im sicheren Unternehmens-Chat und Nachrichtenstream das größte Potenzial bei der mobilen Kommunikation.

Über ihn lassen sich Bilder, Videos, Text, Infografiken und Umfragen perfekt teilen. Diese Medien entpuppten sich bei den Umfrageteilnehmern als die beliebtesten Kommunikationsmittel.

Apps zur mobilen Kommunikation sollten allerdings diese Ansprüche erfüllen:

relevant news icon

Nur arbeitsrelevante Inhalte sollten geteilt werden, damit die Nachrichten überschaubar bleiben

Clear user guidance increases acceptance

Eine übersichtliche Nutzerführung steigert die Akzeptanz

Responsive design

Es empfiehlt sich die Kombination aus nativer App und Web-App, sodass Inhalte nicht nur am Smartphone, sondern auch am Laptop eingesehen werden können

App Store icon

Einfache Bereitstellung der App: Eine Mitarbeiter-App wird am besten über einen öffentlichen oder unternehmenseigenen App Store verteilt

Data Encryption Icon

Die Datenübertragung sollte via Ende-zu-Ende Verschlüsselung erfolgen

ISO 27001 Icon

Das Hosting der Daten sollte nach dem weltweit erprobten ISO-Standard 27001 erfolgen

Data protection Icon

So ist Datenschutz im Unternehmen gewährleistet und alle Daten sind hinreichend geschützt

Die Möglichkeiten, die sichere Mitarbeiter-Apps bieten, um die mobile Kommunikation zu verbessern, werden in den nachfolgenden Kapiteln in verschiedenen Bereichen vorgestellt.

weiteren Anwendungsfall lesen - Interne Kommunikation