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Blog Serie Unternehmenskultur im Gesundheitswesen: Kapitel 3 Die Jungen kommen - Umgang mit den Millenials

   

Themen: Gesundheitswesen, zusammenarbeit, team work, generation, onboarding, einarbeitung

Lesen Sie den dritten Artikel unserer Serie "Unternehmenskultur im Gesundheitswesen" und erfahren Sie, wie Sie Ihre Unternehmenskultur optimieren können.

Sollten Sie den ersten Artikel verpasst haben, klicken Sie hier und erfahren Sie inwiefern eine positive Unternehmenskultur sich zu einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil entfalten kann. Im zweiten Artikel verraten wir Ihnen, wie Sie am Besten die Integration der neuen Kollegen organisieren können.

Mit den neuen Berufsbildern hält auch eine neue, selbstbewusste Generation im Gesundheitswesen Einzug. Viel wurde über die Millenials geschrieben – jene Generation, die die Technologien beherrscht, Sprachen kennt und einen lockeren Umgang mit Autoritäten pflegt.

Für Rebecca Spirig, Direktorin Pflege und MTTB am Universitätsspital Zürich, besteht eine der grössten Herausforderungen im Verständnis der Generationen untereinander in Bezug auf Führungsphilosophie und Zusammenarbeitsformen.

Diese würden zunehmend flexibilisiert, auch weil die jüngere Generation mehr Balance wünsche. «Zentral für uns ist es, den ‘Tanz der Generationen’ einzuleiten und offen auf die Bedürfnisse der jüngeren Generationen in der Organisation einzugehen», wird sie im CEO Survey von PwC zum Spitalmarkt Schweiz zitiert. Entsprechend werde laufend eine Vielzahl neuer Arbeitsmodelle entwickelt, die auf die Jungen abgestimmt seien.

GENERATIONENUNTERSCHIEDE

Die Millenials wirken sich direkt auf die Führung aus, denn bei der jungen Generation hat die Arbeit im Team einen hohen Stellenwert.

Wie, formuliert Isabelle Lehn, Leiterin Pflege am Universitätsspital Lausanne (CHUV):

"Generationenunterschiede haben einen Übergang von transaktionalem zu transformationalem Führungsstil bewirkt, damit die Bedürfnisse der jungen Personalgeneration berücksichtigt werden, die eine stärkere Work-Life- Balance einfordert."

Auf organisatorischer Ebene bedinge dies die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei Führungskräften mit Personalkontakt, damit sie diesen Bedürfnissen gerecht werden können. Der neue, auf Entgegenkommen beruhende Führungsstil sorge nicht nur für ein befriedigenderes Arbeitsklima, sondern auch für optimale klinische Ergebnisse.

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Möchten Sie mehr zum Thema "Unternehmenskultur im Gesundheitswesen" lesen? Hier geht es zu unserem vierten Artikel dieser Serie "Dauerbrenner Work-Life-Balance".

Claudio Badertscher

Claudio Badertscher

Business Development Manager Healthcare

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