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Was steckt hinter „Adaptivem Lernen“?

    

Topics: Mitarbeiter Engagement, Adaptives Lernen

Adaptive_Learning.jpegKennen Sie den Begriff „Adaptives Lernen“? Vielleicht sind Sie ja bei Ihren Recherchen zu aktuellen Lernstrategien darauf gestossen. Je nach Quelle finden sich unterschiedliche Definitionen des Begriffs „Adaptives Lernen“: Die einen verstehen unter adaptivem Lernen Technologien, die den individuellen Lernprozess unterstützen. Andere sehen es als Methode, Computer und mobile Geräte für den interaktiven Unterricht zu nutzen. Manche fassen den Begriff das adaptiven oder Anpassungslernen aber noch weiter: Wie kann eine Organisation aus vergangenen Erfolgen und Misserfolgen lernen und daraus eine schlüssige Lernstrategie entwickeln?

In jedem Fall ist adaptives Lernen ist recht junger Begriff, den bislang meist nur jene gebrauchen, die Adaptives Lernen bereits anwenden. Und auch die, die ganz intuitiv adaptive Lernstrategien umsetzen, kennen den Begriff und die Methode nicht immer.

Mein Verständnis von adaptivem Lernen: Es legt den Fokus konsequent auf die Frage, wie Individuen am besten lernen (im Unterschied zu Teams oder Gruppen) und wie man die Lerninhalte am besten aufbereitet und bereit stellt, um dem jeweiligen individuellen Lernverhalten, den individuellen Gegebenheiten und Anforderungen gerecht zu werden. Das Resultat: Schnellere Lernerfolge, eine bessere Verinnerlichung des Gelernten, motiviertere und engagiertere Mitarbeiter.

Technologie ist ein perfekter Assistent – aber nicht die Antwort

Ich versuche das an einem Beispiel deutlich zu machen: Ein Sales- Team benötigt ein Training zur Einführung eines neuen Produkts. Der erste Schritt ist in der Regel ein Workshop, meist in klassischer Seminarsituation und mit Frontalunterricht. Adaptives Lernen ist der zweite und entscheidende Schritt: Es stellt jedem Einzelnen Inhalte und Informationen in einer genau für ihn ansprechenden Form bereit. Der eine bevorzugt Video-Tutorials, der andere eine Text-Dokumentation. Adaptives Lernen bietet beides.

Und zwar genau dann, wenn der Mitarbeiter lernen will und offen für neuen Input ist. Hier nutzt adaptives Lernen die neuen Technologien und mobile Endgeräte: So kann jeder das lernen, was für ihn relevant ist. wo und wann er will.

Frontalunterricht und Teamtraining hat immer noch seine volle Berechtigung. Doch wenn es um die Wiederholung, Verinnerlichung und Übertragung in den Arbeitsalltag geht, ist adaptives Lernen eine wirkungsvolle Ergänzung – in als Quizformat, interaktives Tutorial oder Peer-to-Peer Coaching ((Link zum entsprechenden Blogbeitrag?)). So wirkt sich adaptives Lernen nach und nach auf das individuelle Lernverhalten aber auch auf die gesamte Unternehmenskultur aus.

Fazit: Adaptives Lernen ist eine aufs Individuum ausgerichtete Entwicklungsstrategie, die vielfältige Lernformate und -Materialien nutzt, um die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereitzustellen – damit Mitarbeiter die Inhalte aufnehmen, das Neugelernte verinnerlichen und sich stärker einbringen.

Bill Parker

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