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Technik: Fluch oder Segen?

    

Topics: Mitarbeiter Engagement

Online_Learning.jpegEin Alltag ohne technische Geräte ist nicht mehr denkbar. Unser Smart Phone weckt uns, beim Frühstücken schauen wir nach dem Neuesten in den sozialen Medien, bei der Arbeit läuft das Meiste über den Computer und den Feierabend verbringen wir vor dem Fernseher. Und wir richten unser Leben sogar nach Technik aus, zum Beispiel, wenn wir uns regelmässig abends eine halbe Stunde für unsere Lieblingsserie freihalten oder noch eine Stunde länger zu Hause bleiben, weil der Natel-Akku erst auf 20% geladen ist. All das (abgesehen vom immer leeren Akku) nehmen wir nicht als Hemmnis war – im Gegenteil. Vielleicht geht es Ihnen wie vielen anderen, die sagen: „Ich weiss gar nicht, was ich ohne mein Smartphone machen würde“. Mit Ihrem Handy pflegen Sie soziale Kontakte, halten Erinnerungen fest, lesen Nachrichten, bezahlen. Wir verlassen uns also voll auf Technik.

Macht uns all die Technik unproduktiv?

Was bedeutet eigentlich „Produktivität“? Generell ist damit gemeint, dass viele Aufgaben erledigt und gute Ergebnisse erreicht werden. Technik hat unseren Arbeitsalltag so schnell erobert, weil sie bei richtigem Einsatz die Produktivität steigert. Sie kann Prozesse optimieren und ohne Qualitätsverlust schneller machen. Aber die technischen Alltagsbegleiter lenken uns auch ab.

E-Mail-Flut kanalisieren

E-Mails sind eine der häufigsten Ablenkungsquellen. Studien belegen: Arbeitskräfte verbringen 50% eines durchschnittlichen Arbeitstages mit ihren Mails, obwohl nur 14% davon relevant für die Arbeit sind (Is technology a drain on productivity?, Personnel Today). Wer kennt das nicht: Dieses Bedürfnis, jedes Mal, wenn eine neue Mail einfliegt, sofort nachzuschauen, um was es geht? Aber warum eigentlich, wenn wir nicht auf eine wirklich wichtige Nachricht warten? Dass wir die Mails auf all unseren Geräten bekommen, macht es nicht leichter, dem Drang zu widerstehen. Aber es gibt Strategien dagegen. Vereinbaren Sie, dass Mails nur noch in einem regelmässigen Zeitabstand, zum Beispiel alle zwei bis drei Stunden, abgerufen werden. Die restliche Zeit bleibt das Mailprogramm geschlossen. Geht es um eine dringende Sache, die nicht warten kann, bleibt das Telefon.

IT-System updaten

Wenn die Technik streikt, kostet das viel Zeit und Nerven. Alte Hardware ist langsam und nicht aktuelle Software bietet nicht immer alle erforderlichen Funktionen. Halten Sie Ihr IT-System daher auf dem neuesten Stand. Die Investition dafür zahlt sich in der höheren Produktivität wieder aus.

Soziale Medien gezielt nutzen

Soziale Medien lenken enorm ab. Wenn Mitarbeiter alle fünf Minuten ihre Accounts überprüfen, geht viel Arbeitszeit verloren und die Produktivität sinkt. Sie können Ihre Mitarbeiter warnen, dass Soziale Medien ablenken und nicht während der Arbeitszeit benutzt werden sollten. Aber diese Ermahnung wird leicht ignoriert. Sie können daher einräumen, dass ein kurzer Blick ab und zu in Ordnung ist, aber die Nutzung auf ein Minimum zurückgefahren werden soll. Einige Unternehmen fahren sogar eine ganz harte Linie und blockieren den Zugang zu sozialen Medien in ihrem Netzwerk ganz. Aber das hindert niemanden daran, über das Smart Phone und mobiles Internet zuzugreifen.

Fazit

Technik kann also produktiv und unproduktiv zugleich sein. Auf der einen Seite erhöht Technik die Produktivität und hilft beim Erledigen der Arbeit. Auf der anderen Seite bietet sie aber auch jede Menge Ablenkung von der eigentlichen Arbeit.

Claudio Badertscher

Claudio Badertscher

Lead Healthcare

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