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Flexible Modelle – motivierte Mitarbeiter

    

Topics: Mitarbeiter Engagement

Flexible_Working.jpgWas motiviert Sie? Der Gedanke an die nächste Lohnerhöhung? Oder die Vorstellung, dass Sie einfach mal einen Tag frei nehmen können, weil Sie es sich verdient haben?

Ihre Antwort fällt vielleicht ganz anders aus als die Ihrer Kollegen am Tisch neben Ihnen, im Büro unter Ihnen oder der Etage über Ihnen. Denn es gibt so viele mögliche Antworten auf die Frage: Was motiviert Sie? Das mag von den Umständen im Unternehmen abhängen, vom Alter und der Karrierephase oder einfach vom Charakter des Befragten.

Ein Motivator, der über alle Alters-, Einkommens- und Hierarchiestufen hinweg an Bedeutung gewinnt, ist Work-Life-Balance und damit verbunden: Flexibilität. Studien legen nahe, dass bis zu einem Viertel der Angestellten Einkommenseinbussen akzeptieren würden, wenn sie dafür mehr Freizeit hätten. Die Arbeitswelt ist im Wandel und mit ihr unsere Prioritäten: Wir wollen freier in der Entscheidung sein, wann, wie lange, wo und wie wir arbeiten.

Arbeits- und Privatleben im Gleichgewicht

An einem Freitag früher das Büro zu verlassen, um Freunde zu treffen, heisst nicht: Mir ist meine Arbeit nicht wichtig. Und es darf vor allem nicht heissen, dass ich mich für meinen Wunsch nach einem Leben neben der Arbeit rechtfertigen muss. Denn Ausgleich ist wichtig.

Wahrscheinlich verbringen viele von uns mehr Zeit mit Kollegen als mit ihrem Partner oder mit Freunden: Acht oder neun Stunden Arbeit täglich – im Gegensatz zu einer halben Stunde Frühstück oder einem gemeinsamen Abendessen. Umso wichtiger sind flexible Arbeitsmodelle, die ein Lauftraining am Nachmittag, eine Fortbildung am frühen Abend oder einfach ein wenig mehr Zeit mit den Kindern am Morgen ermöglichen.

Natürlich bedeutet Flexibilität nicht einfach, plötzlich nur 25 statt 40 Stunden zu arbeiten. Flexibilität bedeutet vielmehr: Den Arbeitstag bei Bedarf auch mal früher zu starten oder am Abend länger zu bleiben, wenn dringende Aufgaben anstehen. So kann Flexibilität zum Anreiz und zur Belohnung werden: Nach ein paar harten Wochen folgen einige entspannte oder freie Tage.

Wer freitags früher geht, kommt montags frischer rein

Auch die Vier-Tage-Woche ist in den letzten Jahren immer wieder Gegenstand von Untersuchungen und Fachartikeln: Vier intensive Arbeits- und drei private Ausgleichstage scheinen für immer mehr Firmen und Mitarbeiter ein interessantes Modell. Ein altes englisches Sprichwort unterstreicht das: „Happy workers are hard workers“ – wer zufrieden ist, bringt sich auch im Arbeitsleben stärker ein. Flexible Arbeitszeitmodelle sind vielleicht nicht der passende Motivator für jeden. Der eine möchte einfach mehr verdienen. Ein anderer will nicht täglich mehr arbeiten, nur um ab und zu ein wenig mehr frei zu haben. Doch für immer mehr Nachwuchskräfte ist Flexibilität ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Und Flexibilität bezieht sich nicht nur auf Zeit: Neue Technologien machen auch die Arbeit von zu Hause aus immer einfacher. Wenn „Happy Workers“ wirklich „Hard Workers“ sind, dann sollten Sie hart daran arbeiten, als Unternehmen flexibler zu werden. 

Céline Badertscher

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